Saunabau
Für die Errichtung einer eigenen Sauna sollten prinzipiell nur sehr hochwertige Holzarten eingesetzt werden. Die Palette an geeigneten Hölzern ist glücklicherweise sehr breit gefächert und somit wird jeder Saunabegeisterte garantiert eine Holzart für den Bau seiner Sauna finden, die auch seinem Geschmack und Budget entspricht.
Für den Saunabau eignen sich viele Nadelhölzer.
Nadelhölzer eignen sich wunderbar für den Saunabau, da diese Holzarten eine ungemein hohe Faserdichte und eine hiermit verbundene, optimale Dämmeigenschaft aufweisen. Ferner zeichnen sich Nadelhölzer durch einen sehr angenehmen Duft aus, der das Wohlgefühl in einer Sauna optimal fördert. Beispielsweise werden für die Montage einer Sauna häufig in Europa einheimische Nadelhölzer, wie das Holz der Nordischen Fichte und der Hemlocktanne, aber auch Importhölzer, wie die der Rotzeder aus Nordamerika, eingesetzt. In einigen Fällen entscheiden sich die Saunabegeisterten sogar für resistente Tropenhölzer, die aufgrund ihrer Witterungsbeständigkeit sehr gut für eine Außensauna geeignet sind.
Auch das Holz verschiedener Laubbäume kann zum Sauna bauen eingesetzt werden.
Natürlich finden sich auch einige Holzarten von verschiedenen Laubbäumen, die für den Saunabau sehr gut geeignet sind. Unter diesem Kontext sollten vor allem das Holz der Espe und des Abachi-Baums erwähnt werden.
Heutzutage findet sich auch sogenanntes Thermoholz für den Saunabau.
Bei dem Thermoholz für den Saunabau handelt es sich grundsätzlich um das Holz von einheimischen Bäumen, welches mithilfe spezieller Verfahren ungefähr für 100 Stunden einer Hitze von 180 bis 220 Grad ausgesetzt wird, wodurch in dem Holz befindliche Bakterien und Pilze absterben. Zudem verdampft durch dieses Verfahren sowohl das Wasser als auch die Harze im Holz.








