Saunen Konstruktionsweisen
Für die Errichtung einer Sauna finden sich zwei grundlegende Konstruktionsweisen, welche je nach Montageort der Sauna eingesetzt werden. Hierbei ist vor allem von Bedeutung, ob die Sauna im Innern eines Gebäudes als Innensauna oder im Freien als Außensauna oder als Saunahütte erbaut werden soll.
Eine Außensauna wird zumeist mithilfe massiver Wände errichtet.
Die Außensauna wird heutzutage sehr häufig in Form einer Blockhaussauna erbaut, wobei sehr massive Holzbalken aus hochwertigen und faserdichten Holzarten für die Montage der Wände der Sauna dienen. In den meisten Fällen muss für eine derartige Blockhaussauna aufgrund deren sehr hohen Gewichts im Vorfeld ein Fundament gegossen oder der Untergrund zumindest stark verdichtet und mit Kies oder ähnlichem Material bedeckt werden. Für den eigentlichen Bau einer Blockhaussauna setzten die Montageteams in der Regel hochmoderne Fertigbausätze und die sogenannte Blockbauweise ein.
Eine Innensauna kann auf zwei Arten errichtet werden.
Auch eine Innensauna kann aus massiven Balken oder Holzbrettern errichtet werden, wobei sich für diese Art Sauna bezüglich der Verminderung des Wärmeverlustes in der Sauna eine bei Weitem bessere Möglichkeit findet – die Montage der Innensauna mithilfe von Mehrschichtsystemen. Bei dieser Konstruktionsweise spricht der Fachmann häufig von einer Elementsauna, wobei zumeist eine Schicht aus dünnen Brettern als Außenwand der Sauna dient, hinter der eine Isolierschicht beziehungsweise eine Dampfsperre angebracht wird. Im Innern der Sauna wird diese Isolierschicht wiederum mithilfe von dünnen Holzbrettern peinlichst genau verschalt. Durch diese spezielle Konstruktionsweise mit der integrierten Isolierschicht, wird die Wärme effektiv daran gehindert, aus dem Innern der Sauna zu entweichen, wodurch natürlich enorme Energieeinsparungen ermöglicht werden.








